Ricarda Winchester

Winchester Ricarda
 



Datum: 
10.12.2011
Username: A-Chan/Twilightsunny
Vorname: Ricarda
Name: Winchester
Alter: 19
Geschlecht: weiblich
Geburtstag: 6. Juli
Sternzeichen: Krebs
Blutgruppe: B
Größe: 1,57 m
Gewicht: 49 kg
 


„Etwas, was sie nicht mag, ist es, wenn man ihren Namen abkürzt. Zumindest nicht, von jemanden, den sie nicht gut kennt - was wohl bei fast jedem der Fall ist."
-          Rudelmitglied
 
Aussehen: Sie hat langes braunes und vor allem, hauptsaechlich glattes Haar. Ihr Pony faellt ihr regelmaessig in die Augen, da hilft das ganze nach hinten streichen nichts. Ihre grauen Augen, welche meistens ihre schuechtere Art unterstuetzen, schminkt sie nicht. Sie hat laut ihrer Eigenaussage kein Talent darin, sich zu schminken und auch ebenso wenig Selbstbewusstsein, sich ueberhaupt zu schminken.
Durch ihre Koerpergroesse kombiniert mit ihrer eigentlich kaum vorhandenen Oberweite, wirkt sie auch ausserlich kaum wie neunzehn. Was natuerlich zu eigen hat, dass sie kaum figurbetonte Klamotten traegt. Hauptsaechlich Oberteile, die sie immer eine Nummer Groesser kauft mit schlichten Jeans und Turnschuhen.
Ganz allgemein ist sie eher zierlich gebaut und hat dadurch immer irgendwie so etwas wie den Beschuetzerinstinkt geweckt.
 

Zeiten ändern sich

Momente vergehen

Erinnerungen bleiben
 
 
Charakter: Ricarda ist ein sehr verschlossenes und zurueckhaltendes Maedchen. Wenn nicht sogar total verschuechtert. Ausser der Tatsache, dass sie ein Werwolf ist, hebt sie sich kaum aus der menschlichen Menge ab. Eigentlich gar nicht. Und unter den anderen Werwoelfen faellt sie schon gar nicht mehr auf. Unscheinbar. Fast unsichtbar fuer die anderen.
So etwas wie Freunde, Partys und Jungs kennt sie in ihrem Leben gar nicht. Ihr ganzes, naives Wissen darueber hat sie durch Buecher erhalten, die sie zu jeder freien Minute verschlingt.
Dass sie schon neunzehn ist, vermutet man hinter ihrer Art natuerlich ueberhaupt nicht.
 
„Manchmal, wenn man sie fragt, erzählt sie von dem Buch, welches sie gerade in den Händen hält. Dabei leuchten ihre Augen und man erkennt, wie sehr sie diese unterschiedlichen Welten liebt.“
-          Älteres Rudelmitglied
 


Ricarda hat keine Angst vor der Welt, sie weiss einfach nicht damit umzugehen. Sie hat eine eigene Denkweise zu den Dingen der Welt und ist doch sehr beeinflussbar, was ihre Entscheidungen betrifft. Wenn man sie fragt, antwortet sie. Jedoch spricht sie nicht von siich aus, irgendjemanden an. Und seit dem Vorfall schon gar nicht.
Ausserdem werden ihre Antworten oft von der momentanen Situation beeinflusst. So kann sogar Ricarda manchmal etwas sarkastisch antworten.  
 
„Ich würde sie lieber nicht zu sehr reizen. Sie hat durchaus Temperament. Vor allem seit dem Vorfall ihrer Eltern. Aber was genau der Auslöser dafür ist, weiß ich nicht …“
-          -Rudelmitglied
 
 
Hintergrund: Ricarda kennt kaum etwas, was ausserhalb ihres eigenen Zimmers abgeht. In diesem befinden sich unzaehlige Buecher, Mangas und DVDs ueber Liebe und Freundschaft. Ruhig, traf ihren Lebensstil wohl am ehesten. Ein unauffaelliges Dasein..
Niemals haette sie damit gerechnet, wie eiskalt man in die Realitaet geworfen werden konnte.
 
„Nein!«, brüllte eine laute, männliche Stimme und warf sich vor ein verängstigtes Mädchen, welches in einer Ecke kauerte und nicht glauben konnte, was hier gerade passierte. Wie konnte so etwas nur passieren?
„Ricarda, du musst von hier verschwinden!“, brüllte eine weibliche Stimme über das Geräusch von zerberstendem Holz hinweg und stellte sich ebenfalls vor das Mädchen.
Unfähig sich zu bewegen, sah das Mädchen, Ricarda, ihre Eltern an, die von dem einen Moment auf den nächsten nur noch zwei Wölfe waren. „Mama! Papa!“ Die Stimme von Ricarda klang verheult und immer mehr Tränen liefen über ihre Wangen. Einzelne Haarsträhnen klebten schon an ihren Wangen und hier und da bluteten Schürfwunden. Eine andere Wunde an ihrem Kopf blutete dagegen etwas heftiger und das Blutrinnsal floss über ihr Auge. Warum konnte sie nicht einfach auch so gut kämpfen? Warum war sie so schwach? Wenn sie kämpfen könnte, würde sie nicht so ein Klotz am Bein sein und könnte diesen elendigen Blutsaugern mutiger entgegentreten!
Ach, was redete sie sich da selbst eigentlich ein? Sie war einfach nicht dafür geschaffen zu kämpfen. Viel zu zierlich war ihr Körper.  Nicht einmal als Wolf hatte sie Kraft zum Kämpfen. „I-Ich-Ich will nicht!«, heulte die Braunhaarige und hätte sich am liebsten in das weiche Fell ihrer Eltern geworfen. Jedoch war dieses blutverschmiert – sowohl von ihrem eigenen, als auch von dem der Blutsauger.
Ein Knurren war das einzige, was als Antwort kam. Trotzdem verstand sie, was ihre Eltern meinten und vielleicht war es tatsächlich das einzige was sie in dieser Situation tun konnte.
Einige zögerliche Momente später trat statt ihr ein weiß-grauer Wolf an ihren Eltern vorbei und ein zweiter Rouges kam in das Zimmer in dem sie sich befanden. Er blockierte der Jüngsten im Raum den Weg und ängstlich wich diese zurück.


Ein ängstliches Wimmern entwich der Wölfin und geduckt wich sie ein paar Schritte zurück. Doch im nächsten Moment wurde sie schon durch die Balkontür geschleudert und schnitt sich an den Scherben die Haut auf.
Mit einem dumpfen Aufprall landete sie draußen auf dem kalten, schwarzen Asphalt. Das Fell färbte sich durch das Blut dunkelrot, was in der Nacht jedoch kaum auffiel.
 
Am nächsten Morgen fand sie nur Leere vor. Das Hauptquartier war wie leergefegt. Keine Menschenseele war zusehen und immer wieder drehte sie sich paranoid um, weil etwas hinter ihr knackste oder runter fiel.
Überall waren Blutlachen, vertrocknetes Blut, kaputte Inneneinrichtung und Erinnerungen daran, was passiert war.
Erst als sie draußen im Wald die Körper ihrer Eltern fand, konnte sie sich das wirkliche Ausmaß der gestrigen Nacht vorstellen. Sie selbst hatte sich versteckt gehalten und war samt ihren Wunden eingeschlafen versteckt draußen eingeschlafen, obwohl sie sich hatte wach halten wollen.
Erst Stunden später fanden andere Rudelmitglieder das weinende Mädchen im Wald und brachten sie in eine warme Wohnung, verbanden ihre Wunden und erklärten ihr, was gestern Nacht passiert war.
Doch das einzige was bis zu ihr durchgedrungen war, waren drei Dinge.
 
Erstens, ihre Eltern waren bei dem Überfall gestorben.
Zweitens, dadurch war sie nun die neue Alphawölfin
Drittens, unter ihnen hatte es so etwas wie einen Verräter gegeben.
 
Sie hatte nicht mitbekommen, ob die Rouges noch lebten. Was mit dem Verräter war oder wer dies überhaupt war. Sie bekam auch keinen Reim darauf, wie man ein vergleichsweise kleines und unbedeutendes Rudel wie das von ihren Eltern – nein, ihr Rudel angreifen konnte.
 
Und in einem war sie sich hundertprozentig sicher:
Sie war für diese Aufgabe nicht geschaffen, konnte ihr aber ebenso wenig entfliehen.